Montag, 30. November 2009
Bayer III holt nach Fehlstart noch ein 3-3 im ungeliebten Sonntags-Auswärtsspiel! SC Baumberg II - Bayer Leverkusen III 3-3
Heinzer (1705) - Bosbach (1820) 0-1 Frank (1560) - Lutfullin (1710) 1-0 Gast (1668) - Liebsch U. (1748) remis Lehmacher (1480) - Lessing (1575) 1-0 Wolf (1428) - Liebsch, F. (1398) remis Berndt (1470) - Eßer S. (1298) 0-1
Es begann mit einem klassischen Fehlstart, denn nach 2 Stunden stand es bereits 0-2 gegen uns. Timur, unser neuer Mannschaftsführer, hatte seine Stellung wohl falsch eingeschätzt und hatte für einen vermeintlichen Mattangriff eine Qualität gegeben (allerdings mit zwei Bauern). Der Angriff schlug nicht durch, und sein Gegner führte die Stellung schnell dem Endspiel entgegen, in dem Turm und Freibauer am Damenflügel die Partie entschieden.
Sebastian Lessing hatte wohl einen gebrauchten Tag erwischt. Erst Bauernverlust, dann Leichtfigurnachteil, schließlich ein ganzer Turm weniger. Letztes mal noch eine Glanzpartie gespielt, diesmal war er wohl völlig chancenlos.
Aber die Mannschaft war noch nicht chancenlos. Sebastian Eßer und Jens Bosbach hatten Druckstellungen und leichten Materialvorteil. Der Mannschaftsführer deutete mir an, dass die Familie Liebsch einen Punkt zu holen habe. Das war jedoch nicht ganz einfach. Ich hatte zwar leichte Stellungsvorteile, jedoch spielte Felix in einem Leichtfigurenendspiel mit Minusbauer. Nach 3 Stunden konnten wir mit einem Doppelremis jedoch die Vorgabe des Mannschaftsführers erfüllen. Spielstand 1-3.
Kurz danach konnte Sebastian Eßer in einer bis zum Ende konzentriert vorgetragenen Partie gegen Hilfried Bernd (langjähriges Ex-Mitglied, die Älteren werden sich noch erinnern) auf 3-2 verkürzen. Nun lag alles an unserem Spitzenbrett. Jens Bosbach hatte aus seinem Riesenangriff lediglich ein mageres Mehrbäuerchen ins gleichfarbige Läuferendspiel retten können. Allerdings standen die Bauern des Gegners auf der Läuferfarbe, während die Bauern von Jens unangreifbar waren. Die Kibitze waren durchaus optimistisch. Nach fast 5 Stunden war es geschafft. Noch pünktlich vor dem Heimspiel unseres geliebten Fußballclubs durften wir unserem Spitzenbrett gratulieren und sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Es ist doch ungewohnt in 6er Mannschaften zu spielen. Da wird ein Rückstand von 2 Punkten schon fast uneinholbar.
Ulrich Liebsch |