Unentschieden gegen SV Opladen 22

 

Nach der kampflosen Niederlage gegen die Fidelen in Runde 1 und Freilos in Runde 2 standen wir gefühlt schon mit dem Rücken zur Wand, bevor die Saison für uns überhaupt richtig begonnen hatte.

Zum ersten Heimspiel konnten wir zwar nicht in Bestbesetzung antreten, brachten aber immerhin eine komplette Mannschaft zustande, ohne auf Ersatz aus der Dritten zurückgreifen zu müssen. Opladen trat – bis auf Heinz van Kempen – in Bestbesetzung an.

An Brett 1 hatte es Karl-Heinz wieder einmal mit Klaus Scharff zu tun, der in wohlbekannter Manier auch gleich versuchte, die Initiative an sich zu reißen. Nach einer halben Stunde sah ich einen glänzend platzierten weißen Springer und wenig später bereits einen Mehrbauern. Das ließ nun wirklich nichts Gutes ahnen…

Werner hatte bereits frühzeitig eine Stellung auf dem Brett, die man durchaus als „wild“ bezeichnen konnte; auch nach über einer Stunde waren noch alle Figuren auf dem Brett. Karl Pützkaul sah sich auf dem Königssflügel einer vorgerückten Bauernkette gegenüber, wodurch der gegnerische König meiner Meinung nach aber etwas windig stand.

Ich hatte es gegen Wolfgang Heliosek wieder einmal mit dem Cunningham-Gambit zu tun, mit dem ich in der Regel recht gut zurechtkomme. Stück für Stück gelang es mir trotz etwas exponiertem König, die Initiative an mich zu reißen.

Michael musste sich eines Bauernangriffs am Damenflügel erwehren, stand aber sehr solide.

Rolf Schimpf hatte verzahnte Bauernstrukturen auf dem Brett – umso überraschender, dass bereits nach etwas über einer Stunde das Spiel plötzlich beendet war. Ich weiß nicht, was sich da ereignet hat – aber es stand 1:0 für uns. Erfreulich!

Julians Partie sah ich vollkommen ausgeglichen, während Wolfgang an Brett 8 meiner Meinung nach die besseren Angriffschancen hatte.

Kurz nach 21 Uhr wurden sich an Brett 3 die Hände zum Remis gereicht. Das war durchaus zu erwarten gewesen. Wenig später gingen dann allerdings für Karl-Heinz an Brett 1 plötzlich die Lichter aus. Ausgleich.

Nachdem auch Michael nicht über ein Remis herauskam, zeichnete sich ab, dass es wieder einmal knapp werden würde. Da kam von Brett 2 die nächste Hiobsbotschaft: Werner musste die Waffen gegen den starken Michael Leichter strecken. Opladen lag mit einem Punkt vorne!

Zum Glück konnte ich meine Partie dann doch recht sicher gewinnen, wobei nicht verschwiegen werden darf, dass ich in der Schlussphase noch ein einzügiges Matt übersah... Egal! 3:3.

Blieben noch Julian und Wolfgang. Beide hatten inzwischen einen Mehrbauern, Julian in einem Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern, Wolfgang mit jeweils noch einem Turm. Beide Endspiele waren wohl nicht zu gewinnen, obwohl Wolfgang es noch länger versuchte. Endstand: 4:4.

Fazit: Das Ergebnis geht nach den gezeigten Leistungen in Ordnung! Die Opladener erwiesen sich wieder einmal als ebenbürtige Gegner, die mit Elan und viel Erfahrung die Punkteteilung erkämpften.

Manfred Birnkott

  

 Br. 

 SC Bayer Leverkusen 2 

 - 

SV Opladen 1

4 - 4

1

Sockel, Karl-Heinz 1854

-

Scharff, Klaus 1853

0 - 1

2

Kies, Werner 1884

-

Leichter, Michael 1939

0 - 1

3

Pützkaul, Karl 1660

-

Röder, Matthias 1630

 ½ - ½ 

4

Birnkott, Manfred 1883

-

Heliosek, Wolfgang 1627

1 - 0

5

Axmann, Michael 1655

-

 Elsweiler, Karl-Heinz 1587 

½ - ½

6

Schimpf, Rolf 1719

-

Kozmus, Ivo 1569

1 - 0

7

Eßer, Julian 1510

-

Teichmann, Thomas 1554

½ - ½

8

 Rathmann, Wolfgang 1642  - Hegmann, Werner 1461 ½ - ½

 

 

   

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