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Deutlicher Heimsieg gegen Köln Südwest.

Im Heimspiel gegen Köln Südwest traten wir wie in den letzten Kämpfen.

Pascal griff mit Weiß im Pirc gegen den Königsflügel an. Der Gegner lockerte dabei etwas leichtfertig seine Bauerstruktur dort. Dadurch gewann Pascal relativ schnell zwei Bauern. Julijan hatte bei vollem Brett seinen Gegner hinten festgenagelt. Dann kam schon sehr früh die Siegesmeldung von ihm nach einem Patzer des Gegners. Julian war relativ gut aus der Eröffnung herausgekommen. Sebastian und Harald standen leicht schlechter. Klaus, Stefan und ich standen ausgeglichen. So sah der Kampf relativ früh gar nicht so schlecht aus. Stefan bekam ein Remis-Angebot, das er dann annahm. Dann kam das nächste Gastgeschenk. Harry hatte den Nachteil aus der Eröffnung ausgeglichen und griff einen ungedeckten Springer zwecks Abtauschangebotes an. Der Gegner ließ den Springer  einfach ungedeckt stehen. Als Harry den Springer nahm, gab der Gegner auf. 2,5:0,5.

Bei Sebastian und bei mir wurde die Stellung langsam schlechter. Aber Julian und Klaus standen leicht besser und Pascal stand mit den 2 Mehrbauern auf Gewinn. Ich musste für den entfernten Freibauern des Gegners die Qualität geben. So hatte ich Turm und Läufer gegen zwei Türme mit je drei Bauern am Königsflügel. Ich verpasste es aber, die perfekte Festung zu bauen und verlor. Kurze Zeit später überschritt der Gegner von Pascal in hoffnungsloser Stellung die Zeit. Sebastians Endspielstellung war eigentlich verloren. Der Gegner hätte einen Bauer gewinnen können. Dann hätte er im Turmendspiel zwei verbundene Freibauern gegen einen Bauer gehabt. Dies ließ der Gegner aus und Sebastian konnte alles zum sicheren Remis runtertauschen. Das dritte Gastgeschenk. Damit stand es 4:2.

Ein Remis würde jetzt reichen. Aber Julian und Klaus waren nicht für den halben Punkt gekommen.

Klaus hatte verschiedenfarbige Läufer mit jeweils einem Turm. Da Klaus die aktivere Stellung hatte, war er im Vorteil. Julian hatte alles bis auf gleichfarbige Läufer soweit heruntergetauscht, dass die Bauern des Gegners auf der Läuferfarbe standen und seine alle nicht. Außerdem stand sein König äußerst aktiv. Der Gegner bot ihm sogar ein Remis zum Mannschaftsieg für uns an. Das lehnte er ab. Julian lavierte mit dem Läufer herum (der hätte in dieser Partie km-Geld beantragen können) und schielte auf die Partie von Klaus. Klaus machte das gleiche. Hier versuchte aber der Gegner noch aktiv zu werden. Das war ein Fehler. So konnte Klaus ein Mattnetz stricken, aus dem der Gegner nur mit Figurenverlust entkommen wäre. Da gab der Gegner auf. Als dann der Mannschaftsieg klar war, fing Julian an, aktiv den Gegner in Zugzwang zu bringen. Nach über 5 Stunden und 70 Zügen gewann er den umkämpfen Bauer und der Gegner gab auf.

Zwei schön gespielte Endspiele machten zum Schluss den Mannschaftskampf zu einem deutlichen Sieg. 6:2.

 SC Bayer Leverkusen 1 

 1891 

 20.0 : 12.0 

 SK Köln Südwest 1 

 1836 

 1 

Eßer,Julian

2002

3 - 1

Thyen,Linus

1927

2

Esser,Michael

2002

1 - 3

Praszczalek,Jakub

1889

3

Böhm,Stefan

1981

2 - 2

Mosblech,Michael

1878

4

Claßen,Harald

1946

3 - 1

Witte,Philipp

1835

5

Lessing,Sebastian

1890

2 - 2

Janssen,Ralf

1866

6

Petrovic,Julijan

1805

3 - 1

 Zimmermann,Hubert 

1767

7

Henseler,Klaus

1790

3 - 1

von Lucke,Claus

1777

8

Scheidel,Pascal

1710

3 - 1

Schwis,Joachim

1745